Die Lust am gruseln

Schon im Mittelalter wanderten Gaukler und Erzähler von Stadt zu Stadt und verkündeten Ihre Geschichten den Dorfbewohnern. Besonders gruselige Geschichten waren damals schon beliebt und fesselten junge und alte Zuhörer an die Lippen des Erzählers. Werwölfe, Untote und Vampire waren schon zu früheren Zeiten hoch im Kurs und galten als beliebte Protagonisten von unheimlichen Geschichten. Besonders im fränkischen Raum waren Erzähler von düsteren Sagen beliebte Alleinunterhalter, die es verstanden, zahlreiche Menschen auf einmal zu fesseln und mit Worten zu begeistern. Die Lust am gruseln kommt dabei nicht von ungefähr. Durch den Stress, den man beim gruseln zwangsläufig erlebt, schüttet der Körper einen Hormonmix aus, der zunächst die Furcht auslöst, dann aber zu einem positiven Gefühl umschlägt, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch Erzählungen oder dem lesen von gruseliger Literatur kann man sich gefahrlos auf die Jagd nach Ungeheuern oder gefährlichen Monstern machen und erlebt das Hochgefühl völlig unbeschadet. Die Lust am Horror hat auch nach dem Mittelalter nie nachgelassen. Waren es in den Anfängen des bewegten Films noch unheimliche Gestalten wie Nosferatu, Dracula oder Frankenstein begeisterten in den 30er Jahren Zuschauer vor der Leinwand. Waren es später Untote in Kaufhäusern, Dämonen in den kleinen Körpern unschuldiger Mädchen oder Außerirdische, sind es heutzutage blutrünstige Zombies die uns nach dem Leben trachten. Wir vom Mystery Verlag Aschaffenburg sind große Fans von Horrorgeschichten aller Art und möchten unsere Fans auch weiterhin mit innovativen, gruseligen und spannenden Geschichten versorgen.